Kieferknochenschwund an Zähnen und an zahnbegrenzten Lücken
Durch die Einwirkung von Bakterien kann der Kieferknochen um Zähne herum schwinden. Diese Entwicklung kann frühzeitig durch Vorbeugemaßnahmen entgegengewirkt werden. Sogenannte Knochentaschen, können lokal mit Knochenaufbaumaßnahmen behandelt werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Werden Zähne durch Knochenschwund locker ,können sie geschient werden. Ein lockere Zahn begünstigt den raschen Abbau von Kieferknochen. Es sollte in Betracht gezogen werden die lockeren Zähne durch Implantate zu ersetzen, bevor der Knochenabbau zu ausgeprägt wird. Der Verlust von Zähnen führt mit der Zeit ebenfalls zu einem Verlust von Knochen und Weichgewebe.
Vorhandene Defizite sollten dann vor oder während der Implantatbehandlung durch Knochen- und Weichgewebsaufbau behoben werden. Das Ziel ist dabei eine "restitutio ad integrum", also eine Wiederherstellung der einstmals vorhandenen gesunden Verhältnisse. Mit einem freien Bindegebstransplantat kann z.B. bei Zahnfleischdefiziten Abhilfe geschaffen werden.
3 Beispiele aus der Praxis
1. Der Kieferknochen hat sich entzündungsbedingt stark zuückgebildet.
2. Parodontalerkrankung und Rauchen führen oft zu Kieferknochenschwund. Der kleine Schneidezahn(Pfeil) wackelt und muss entfernt werden.
3. Zahnverlust und das Tragen von Prothesen verursachen oft dramatische Rückgänge des Kieferknochens.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß Knochen und Weichgewebsaufbau durchaus sinnvoll im sichtbaren Bereich und in der Nachbarschaft von Zähnen ist. Dabei können Knochenerstazmaterialien und eigener Knochen, der im eigenen Kiefer gewonnen wird, eingesetzt werden. Wenn Sie Probleme dieser Art haben, beraten wir Sie gerne. |