Beidseits Freiende im Unterkiefer -
Zusätzlich ein gescheitertes Implantat
Die Patientin stellte sich mit hoffnungslosen Seitenzähnen im Unterkiefer vor.
Bereits früher wurde andernorts im Oberkiefer eine herausnehmbare,
implantatgestützte Prothese eingesetzt. Auch im Unterkieferfrontbereich war
ein Implantat gesetzt worden.
Das keine Nachsorge angeboten und durchgeführt wurde kam es zu einer
Periimplantitis. Bakteriell bedingt löste sich das Implantat wieder vom
Knochen. Es konnte, da es locker war, nur entfernt werden.
Da die Zähne schon überkront waren und keinerlei Lockerung aufwiesen
konnte im Frontbereich eine bedingt abnehmbare Brücke auf
Zähnen eingegliedert werden.So wurde es von der Patientin gewünscht.
Alternativ hätten Knochen- und Zahnfleischtransplantationen durchgeführt
werden müssen um die Defizite auszugleichen.
Das CT (dreidimensionale Planung und Bestimmung der Knochendichte) ergab einen äußerst weichen Kieferknochen im Seitenzahngebiet.
Mit speziellen Techniken und die Verteilung der Kräfte auf jeweils 2 Implantate pro Kieferhälfte konnte eine stabile Situation geschaffen werden.
Zähne und Implantate wurden voneinander getrennt versorgt.
1.Die Ausgangslage im Röntgenbild
2.Die Ausgangslage im Mund

3.+4. Ausschnitte aus der dreidimensionalen CT Auswertung
5. Kontrollröntgenbild nach Implantatsetzung

6.Die provisorische Versorgung
7.Die bedingt abnehmbare Brücke der Unterkieferfront
8.Teleskopkronen auf Zähnen und Implantaten
9. Das Endresultat bei der Seitwärtsbewegung
10.Die gesamte Unterkieferansicht nach der Behandlung
11.Detailaufnahme der Unterkieferfrontsituation am Ende der Behandlung
(mit weit abgehaltener Lippe)
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